Luther hätte seine wahre Freude…

Luther hätte seine wahre Freude…

…denn er hat uns ja bekannter Maßen dazu aufgefordert, ein Apfelbäumchen zu Pflanzen – auch wenn die Welt unterginge.
Wir haben zwei alte Apfelbaumsorten und dazu noch einen Pflaumenbaum und eine Esskastanie im Pfarrgarten gepflanzt. Ganz bewusst haben wir uns für diese insektenfreundlichen, robusten, alten Sorten entschieden. Wir freuen uns, dass diese nach der Pflanzung im Februar gut angewachsen sind und bereits reichlich Blüten tragen.

…und Luther hatte Recht. Denn wer einen Baum pflanzt, der*die tut dies nicht nur für sich, sondern vor allem für andere – für die Umwelt, für Tiere und für andere Menschen. Ein Baum überdauert unsere eigene Lebensspanne. Die Früchte, die wir heute essen, haben in der Regel andere Menschen für uns gepflanzt. Dafür sind wir alle dankbar. So drückt es auch ein uraltes Sprichwort aus Uganda aus:

Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren.
Die nächstbeste Zeit ist jetzt.