Bild der Ausgabe

Ökumenischer Schweigegang und Gebet für verfolgte Christinnen und Christen

14.08.2014

Ein deutliches Zeichen der Solidarität mit Christinnen und Christen, die Opfer von Terror, Krieg und Gewalt werden, setzen jetzt das Erzbistum Köln, das Katholische Stadtdekanat Köln, der Evangelische Kirchenverband Köln und Region zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Köln: Sie rufen zu einem Schweigemarsch mit anschließendem ökumenischem Gebet auf für alle verfolgten Christinnen und Christen.

Treffpunkt ist am Samstag, 16. August, 11.30 Uhr, die evangelische Antoniterkirche, Schildergasse 57. Von dort geht es durch die Innenstadt zum Hohen Dom zu Köln, in dem ein ökumenisches Friedensgebet gebetet wird. „Ich vertraue fest darauf, dass das Gebet mehr bewegen kann, als wir ihm selbst manchmal zutrauen“, meint der Vorsitzende der ACK, Monsignore i.R. Rainer Fischer. Rolf Domning, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, erklärt: „Wir sind schockiert darüber, dass Menschen gleich welcher Religion, verfolgt, gequält und getötet werden. Dass die Religionszugehörigkeit von Menschen und Volksgruppen Anlass und Ursache von solchen Gewaltexzessen wird, erschüttert uns zutiefst. Es entspricht nicht unserem Verständnis von tolerantem Zusammenleben der Menschen unterschiedlichen Glaubens bei uns und anderswo, schon gar nicht der Friedensbotschaft des Evangeliums. Es sei Gott geklagt: Überall auf der Welt werden Menschen wegen ihres Glaubens diskriminiert, gequält und getötet. Wenn wir an diesem Samstag schweigen, signalisieren wir, dass wir gemeinsam vor Gott stehen und ihm unsere Not klagen. Unsere Solidarität für die Christinnen und Christen steht exemplarisch für alle Verfolgten in allen Religionen.“

  • Download zum Artikel:
  • PDF